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Mittwoch, August 12, 2015

Martina Riemer - Road to Hallelujah

© Carlsen/Impress
Verlag:            Impress (Carlsen)
Format:          EBook
Umfang:         354 Seiten
Erschienen:  04. Juni 2015

Inhalt: 
Nach dem Tod ihrer Großmutter beschließt Sarah sich ihren großen Traum zu erfüllen: eine Reise nach New York mit nichts als ihrer Gitarre im Gepäck. Doch dann wird sie von ihrem besorgten Bruder dazu überredet, mit dem Aufreißer und Weltenbummler Johnny die Reise anzutreten. So hatte sich Sarah die Erfüllung ihres Traums nicht vorgestellt. Und Johnny sich seinen Amerika-Trip ganz sicher auch nicht. Zu allem Überfluss wird auch noch Sarahs geliebte Gitarre während des Flugs zerstört. Nur gut, dass Sarah nicht die Einzige mit einem Instrument im Gepäck ist…
(Quelle: Carlsen)



Meine Meinung:
Nach der Inhaltsangabe vermutete ich einen Roadtrip durch Amerika, bei dem sich 2 Menschen näher kommen. Allerdings sehen die Protagonisten nicht wirklich viel des Fernweh-Landes. Statt dessen müssen Sarah und Johnny sich dem Leben stellen, obwohl sie doch nur davon laufen wollten. 

Im Laufe der Geschichte wird Sarah gezwungen aus ihrem Schneckenhaus zu kommen, sich ihrer Vergangenheit zu stellen und sie muß entscheiden wie ihre Zukunft aussehen soll. Johnny wiederum muß überlegen, ob Flucht auf Dauer die Richtige Lebenseinstellung ist - Flucht vor seiner Vergangenheit, Flucht vor seiner Zukunft. Er fühlt sich auf dem Weg des Lebens, doch sollte jeder Weg zu einem Ziel führen und als er an eine Gabelung kommt, muss er sich entscheiden.

Das Buch liest sich wunderbar fliessend und geschmeidig. Johnny wie Sarah sind liebenswerte Charaktere und auch einge der Nebenrollen sind interessant gelungen. doch insgesamt ist mir die Geschichte doch zu oberflächlich geraten. Johnny wie auch Sarah haben beide viel durchgemacht und erleben auch während ihrer Tour noch einiges. Doch lässt das die Charaktere ziemlich kalt und bewirkt nur marginale Entwicklungen. Erst zum Schluss, gibt es sowas wie eine wirkliche Weiterentwicklung. 

Fazit: Zwar lässt sich die Geschichte auf Grund des wirklich guten Stils der Autorin leicht lesen, aber ich hätte mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Die Story hat noch mehr Luft nach oben. Für kurzweilige Lesestunden am Strand OK, aber wohl nicht, das lange im Gedächtnis bleiben wird.





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