Google+ Schnuffelchens Bücher und Co: Thomas Thiemeyer - Nebra (Hannah Peters)

Donnerstag, März 05, 2015

Thomas Thiemeyer - Nebra (Hannah Peters)

© Knaur Verlag

Reihe: Hannah Peters # 2
Verlag: Knaur
Format: Hardcover, Taschenbuch, eBook, Hörbuch
Umfang: 512 Seiten
Erschienen: 16. Februar 2009




Inhalt:
Walpurgisnacht. Schneestürme verwüsten das frühlingsgrüne Land. In den Tiefen des Berges will eine archaische Kraft entfesselt werden. Doch noch fehlt das entscheidende Element …

Rund um den Brocken im Harz bereiten sich Hotels und Gemeinden auf den Touristenrummel zu Walpurgis vor. Auch die Archäologin Hannah Peters ist dort unterwegs; sie soll im Auftrag des Landesmuseums die geheimnisumwitterte Himmelsscheibe von Nebra erforschen, einen sensationellen bronzezeitlichen Fund aus der Gegend – und kommt keinen Schritt weiter. Was sie nicht wissen kann: Die Scheibe ist das Objekt der Begierde eines dunklen Kultes, der in den Höhlen des Harzgebirges seit langem darauf lauert, einen alles vernichtenden Ritus zu zelebrieren. 
Als Hannah einen Mann kennenlernt, der das Gebirge wie seine Westentasche zu kennen scheint, kommt endlich Bewegung in ihre Forschungen. Doch dann ist die Scheibe plötzlich verschwunden. Unwiderruflich wird Hannah hineingezogen in die Machenschaften jener uralten Sekte, und schon bald kündigen seltsame Himmelserscheinungen eine Walpurgisnacht an, die nie wieder enden wird … (Quelle: Amazon.de)


Meine Meinung:
Ein Mystery-Thriller der auch noch in meinem Bundesland spielt. Eigentlich hätte ich dieses Buch schon viel früher lesen müssen. aber erst eine Challenge hat mich dazu gebracht, dieses Buch von meinem SuB zu erlösen.

Wer mich kennt, weiß das ich Buch-Reihen gern von hinten aufrolle. Also werden Abonnenten meines Blogs sicher nicht verwundet sein, das ich Nach Valhalla jetzt erst Nebra gelesen habe (Medusa kommt dann auch noch, aber jetzt noch nicht :). 

Die Himmelsscheibe von Nebra ist ein großes Mysterium. Es gibt viel Vermutungen, aber nur wenige fundierte Beweise. Das gibt fantasievollen Menschen die Möglichkeit, mit den Mysterien zu spielen und ihre Fantasie spielen zu lassen. Genau so macht es Thomas Thiemeyer. Wieviel Wahrheit, wieviel Erfindungreichtum in der Geschichte steckt, kann und will ich nicht sagen. Aber interessant ist diese Idee auf jeden Fall. 

Diese Geschichte ist wesentlich spannender als es Valhalla war. Bis zum Ende dreht und wendet sich die Geschichte, immerwieder überlegt man, ob die Person über die man gerade liest, wirklich die ist, die sie scheint. Ob das was da passiert, wirklich passiert.

Einen Fehler finde ich dennoch wieder. Die Nebenfiguren sind und bleiben farblos. Das habe ich bei Valhalla fest gestellt und auch jetzt wieder.  Wobei es mich hier weniger verwunderte. So sehr sich der Autor Mühe gibt, die Hauptfiguren auszugestalten und den Spagat wischen Realismus und Spannung der Geschichte zu halten, um sehr mehr geht Rest verloren. 

Insgesamt ist es dennoch ein Buch, das gut und interessant zu unterhalten weiss.

 

 

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