Google+ Schnuffelchens Bücher und Co: Jonas Lüscher - Frühling der Barbaren

Sonntag, Mai 05, 2013

Jonas Lüscher - Frühling der Barbaren

Quelle: www.amazon.de


Verlag:           Verlag C.H. Beck
www.bloggdeinbuch.de
Format:         Hardcover, eBook
Umfang:        125 Seiten
erschienen:  21.01.2013

Bestelllink:  * klick *  


Inhalt:
Der Protagonist dieser raffiniert gebauten Debütnovelle von Jonas Lüscher, der Schweizer Fabrikerbe Preising, wird auf einer Geschäftsreise in einem gehobenen tunesischen Oasenresort Zeuge aufwendiger Hochzeitsvorbereitungen. 

Reiche junge Engländer aus der Londoner Finanzwelt haben Freunde und Familie für ein großes Fest um sich versammelt und feiern schon im Voraus ausschweifend, als sich die wirtschaftlichen Krisensignale zur Katastrophe verdichten: Das britische Pfund stürzt ab, kurz danach ist England bankrott, mit unabsehbaren Folgen, die auch Tunesien nicht unberührt lassen. Preising, als Schweizer zwar von den schlimmsten Folgen ausgenommen, muss miterleben, wie dünn die Decke der Zivilisation ist, und lernt seine ganz eigene Lektion in Globalisierung, denn seine Firma lässt in Tunesien fertigen. Auch Preising bleibt nicht ungeschoren.     (Quelle: www.amazon.de)






Meine Meinung:


Ich wollte dieses Buch lesen, weil mich die Geschichte interessierte. Dich die im Inhalt beschriebene Handlung machten gerade einmal die letzten 20 Seiten des Buch aus.


Der Rest ist eine langatmige Sicht es Hauptprotagonisten auf seine Umwelt und ein Sicht des Lesers in das "Seelenleben" des Fabrikanten Mit dieser Figur kann man nicht warm werden. Er ist so emotionslos und distanziert in allem was ihn und seinen Umwelt betrifft. Etwas interessanter waren die Beobachtungen seine Mitmenschen betreffend. Aber den einzigen wirklich Pluspunkt, kann ich dem Buch nur für den bissigen Humor geben, der die ganze Geschichte wie ein roter Faden durchzieht.


Dieser Humor versteckt sich allerdings in unnötig langen, verschachtelten Sätzen, in die versucht wurde die maximale Anzahl von Fremdworten zu packen. Des Weiteren schweift die Geschichte immer wieder von seiner Linie ab. Dadurch wurde das Lesen regelrecht zur Qual. Ich habe für die 125 Seite geschlagene 1,5 Monate gebraucht. Das sagt ja wohl alles. Sicher der Autor hat ein abgeschlossenes Philosophiestudium, aber das ist keine Entschuldigung. Da dies nicht seine Doktorarbeit ist, mit der er seine Professoren beeindrucken muss, ist dies eine völlig überflüssige Art, die zumindest bei mir nicht gut angekommen ist. 


Insgesamt halte ich das Buch für verlorene Zeit, die auch durch den Humor und die Ironie, die immer mal wieder durchkommt, nicht zu retten ist. Dabei habe ich dennoch Potenzial gesehen. Die Geschichte wäre ohne den unnötig komplizierten Satzbau und die unnötigen Abschweifungen, sicher wirklich interessant. Aber so war es nur eine Tortur, ohne Spannung oder dergleichen. Ich bin bloß froh, das es nur so wenige Seiten, wenn auch mit sehr kleiner Schrift, hatte.


Da es sich um ein Exemplar von Blogg dein Buch handelt kommt hier jetzt noch eine Punktevergabe.

Ich gebe dem Buch nur 1 von 5 Punkten.




Keine Kommentare: