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Freitag, April 22, 2016

Marcel van Driel - Pala: Das Spiel beginnt

© Oetinger

Reihe:               Pala #1 (Braingame)
Originaltitel: Superhelden.nl
Verlag:             Oetinger
Format:           Broschur, eBook
Umfang:          320 Seiten
Erschienen:   22. April 2016

Inhalt:
Die Regeln des Spiels sind gnadenlos: Überall auf der Welt spielen Jugendliche ein Online-Game, bei dem man Abenteuer auf der virtuellen Insel Pala bestehen muss. Auch Iris ist von dem Spiel begeistert, bis es plötzlich Realität wird. Denn die Insel gibt es wirklich. Und die besten Spieler werden nach Pala entführt und dort von Mr Oz, dem Erfinder des Spiels, zu Geheimagenten ausgebildet. Doch welches Ziel verfolgt Mr Oz, und wie kann man von der Insel entkommen? Fest steht nur eins: Auf Iris warten große Gefahren, und bald weiß sie nicht mehr, wem sie vertrauen kann.

Der Start der Braingame-Trilogie von Marcel van Driel.

Meine Meinung: 
Dieses Buch hat mich schon in der Vorschau angelacht. Trotzdem brauchte ich ein wenig Überwindung, weil ich in der letzten Zeit von den meisten Jugendbücher eher enttäuscht war. Oft haben sie weder bei Tiefe noch bei Tempo und Spannung meinen Erwartungen entsprochen. Trotzdem konnte ich die Finger nicht von diesem Reihenauftakt lassen. Zum Glück hat mich dieses Buch dann trotz ungutem Gefühl sehr positiv überrascht. 

Die Geschichte beginnt bereits mit einer falschen Fährte - ups. Und mit jeder Menge Geheimnissen und Überraschungen  geht es dann weiter. Wobei der Leser nur mit einem mehr als knappen Informationsvorsprung zu den Protagonisten ausgestattet wird. Nur schwerlich lässt sich Freund von Feind unterscheiden und auch die Ziele von Oz werden nur leicht gelüftet. 

Somit bleibt die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite spürbar. auch die Charaktere lassen sich nur schwer in die Karten schauen. Immer wieder wird der Leser gezwungen die Beweggründe zu hinterfragen. Also ist dies keine vorhersehbare Story. 

Iris ist zu Beginn noch ein typischer, trotziger Teenager mit einem Haufen seelischem Gepäck. Da sie aber auch eine Art fotografisches Gedächtnis verfügt, leuchtet sie bald auf dem Schirm von Mr. Oz auf und gerät in seine Fänge. Dort lernt sie schnell, ihre Stärken auszuspielen und niemanden zu vertrauen. Dadurch macht sich einen ziemlich Entwicklungsprung. Das ist dem Autor sehr gut gelungen. Da macht sich vermutlich doch die Erfahrung von Marcel van Driel bemerkbar. Den Charaktere wie auch Story und Spannungsbogen lassen keine Schwächen erkennbar sein. Das Buch und seine Geschichte fesselt von der ersten bis zur letzten Seiten und lässt hoffen, das es bald weiter geht.

Fazit: Das Buch und seine Geschichte fesselt von der ersten bis zur letzten Seiten und lässt hoffen, das es bald weiter geht. 


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