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Freitag, Dezember 25, 2015

Clive Cussler, Thomas Perry - Das Vermächtnis der Maya [Hörbuch]

© Random House Audio

Originaltitel: The Mayan Secrets
Reihe: The Fargo Adventures #5
Verlag: Random House Audio
Format: Hörbuch, Taschenbuch
Sprecher: Frank Arnold
Umfang: 12 h 18 min,
Erschienen: 06. Januar 2015

Inhalt:
Sam und Remi Fargo sind in Mexiko, um nach einem Erdbeben zu helfen. Da werden sie Zeugen einer überragenden Entdeckung: ein Buch der Maya, größer und detailreicher als jedes andere bekannte Exemplar. Das Buch enthält geheimes Wissen, das in den falschen Händen verheerend für die Menschheit wäre. Sams und Remis Bemühungen, das Buch in Sicherheit zu bringen, treiben sie in die Arme einer kriminellen Organisation von solchen Ausmaßen, wie nicht einmal die beiden Schatzjäger sie sich jemals hätten vorstellen können …
(Quelle: Randomhouse.de)

Meine Meinung:
Dieses Buch beinhaltet gleich 2 Premieren für mich. Zum einen ist es der 1. Roman von Clive Cussler das ist als Hörbuch inhaliert habe und zum zweiten ist das mein erster roman aus der Fargo-Reihe. Bei einem kleinen Blick auf die Bibo-Infos zu Beginn - ja ich hab mal wieder zwischendurch begonnen. Aber mal ehrlich - mit dem ersten kann ja jeder und ihr kennt mich doch inzwischen oder?

Ok, wer die Fargo? Nun erst einmal es ist nicht nur eine sondern 2 Personen und zwar das Ehepaar Remy und Sam Fargo. Nach dem was ich dem Hörbuch entnehmen konnte, ist dies nicht ihre erste Schatzsuche gewesen, aber im Gegensatz zu Dirk Pitt, Kurt austin und der Oregon-Besatzung (von denen habe ich bereits eingiges gelesen) fühlen die beiden sich an Land pudelwohl.

Die beiden scheinen das zu sein, was man finanziell unabhängig genannt wird nennt. Sam scheint außerdem in seinem früheren Leben bei einer geheimen Militärtruppe gewesen zu sein. Mehr aus dem Vorleben der beiden habe ich noch nicht mitbekommen. Aber das wird sich noch ändern! Ich habe Blut geleckt.

Ok, aber nun erstmal zu diesem Abenteuer. Remy und Sam befinden sich gerade im Mexiko auf einer Jacht als es unweit entfernt zu einen schweren Erdbeben kommt. Und die Beiden haben nichts besseres zu tun, den armen "Eingeborenen" zu halfen. 

Hey, ich ahbe nie behauptet das die Clive Cussler-Romane realistisch sind, oder ???
Also was erwartet ihr?  Spannung - passt; echte Bösewichte - passt; geheimnisvolle & sympatische Helden, die sich aus jeden Situation heraus schlawinern - passt.    Sorry, aber das ist für Realtität nun wirklich kein Platz mehr :P

So und da wir nun die Grundlagen fest gestellt haben. Können wir uns auf das wesentliche konzentrieren - auf die Unterhaltung. Und die passt wieder einmal - wie die Faust aufs Auge.

Wer also mehr über zu reiche Menschen lesen möchte, die bereit sind für ihr persönliches Vergnügen, die Ärmsten der Welt zu unterjochen. Neben wollen sie die größten Kulturschätze der Welt nur für sich allein.

Irgendwie hört sich das fies an - eintönig - langatmig. Doch trotz allem, was in einem CC-Roman zu Gunsten der Unterhaltung übergangen wird, so spricht er auch gern einmal Themaen an, die in den Medien zu wenig vorkommen. 

Schon in den 80er hat er die Verschmutzung der Meere thematisiert, jetzt die Macht des Geldes gegen alle Gesetze und Vernunft. Das ganze geht er ganz subtil an, in massentauglichen Abenteuerromanen, die manche vielleicht nicht für Ernst nehmen und die einen doch darüber stolpern lässt, das man das Thema sehr ernst nehmen könnte. Wir lesen immer wieder darüber und doch empfinden wir es als sehr weit weg. Doch die Fargos geraten mitten hinein. Was würden wir tun? Würden wir uns zurück ziehen - aus angst vor Geld und Macht? Oder würden wir für die Menschen einstehen, die es allein nicht können - für die Erkenntnisse der Vergangenheit, die sonst für ewig in dubiosen privaten Sammlungen verschwinden.

Ich kann die Kritiker des Autoren zwar verstehen, der meine Güte - seit wann muss sich gute unterhaltung an konventionelle Regeln halten. Manchmal reicht es, wenn die Spannung, der Humor und die Charaktere eine Stimmung schaffen, die einen zwar ein paar grauen Zellen bewegen lassne, aber ansonsten einfach nur Erholung schaffen. Und dafür war bisher die meisten CC-Romane gut. So auch dieser. 

Manchmal möchte ich selbst ein Figur in den Romanen des Erfolgs-Autor sein. Eine Figur, die sich auf eine Jacht genauso behaupten kann, wie gegen alle Bösewichte der Welt. Und das bedeutet ein Cilve Cussler für mich. Für ein paar Stunden bin ich ein Held - einfach von Couch aus. Ich bekomme keine blauen Flecken und die Kugeln pfeifen nur in meine Gedanken um meine Ohren - doch das Gefühl passt. Und wenn ich wieder aus dieser Welt auftauche, dann kann mich die Realität wieder haben. Dann habe ich die Kraft und Energie um wieder mit der Realität umgehen zu können. Dann kann ich auch im wirklichen Leben versuchen ein Held zu sein.

Frank Arnold ist mir bewusst noch nie aufgefallen. Doch ich mochte seine Erzählweise. Er hat den Roman auf angenehme Weise und mit Souveränität vorgetragen. Ich denke, demnächst wird mir der Name auffallen. 

Fazit: Zum Teufel mit der Realität - mit  Remy und Sam Fargo bin ich ein Held, der sich gegen Drogenbarone stellt und die Kulturgüter dieser Welt rettet. Und nun das ist es was zählt. Ich kann mich bei CC darauf verlassen, im letzten Moment gerettet zu werden - durch mysteriöse Hubschrauber die plötzlich auftauchen und die trotzdem mir den Ruhm überlassen. Das kann die Realität nicht bieten und deshalb bin ich froh über jeden Roman des Autors, der mich mit den Gefühl zurück lässt, alles erreichen zu können.


   

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