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Montag, September 28, 2015

Sophie Jordan - Tease: Verlangen nach Glück

© mbt

Originaltitel: Tease
Reihe:               Ivy Chronicles # 2
Verlag:             Mira Taschenbuch
Format:           Taschenbuch, EBook
Umfang:          304 Seiten
Erschienen:   10. September 2015



Inhalt:
Bloß nicht die Kontrolle verlieren! Und auf keinen Fall verlieben! Das sind Emersons heiligste Regeln, wenn es um Typen geht. Sie spielt ihre Rolle als umtriebiges Party-Girl gut; nicht mal ihre Mitbewohnerinnen ahnen, dass sie keinen der Jungs, die ihr reihenweise verfallen, wirklich an sich heranlässt. Bei dem umwerfend attraktiven Shaw, der sie aus einer brenzligen Situation rettet, scheinen ihre bewährten Verführungskünste jedoch zu versagen: Er blickt hinter ihre Fassade und schickt sie ungeküsst nach Hause. Obwohl der sexy Biker so gar nicht ihrem üblichen Beuteschema entspricht, kann sie nicht aufhören, an ihn zu denken. Sie schwört sich, ihn herumzukriegen – und bekommt schnell zu spüren, dass dieser Flirt seine ganz eigenen Gesetze hat … (Quelle: Amazon.de)


Meine Meinung:
In den Ivy Chronicles geht es um 3 Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein können. Im ersten Band Foreplay kam die extrem schüchterne Pepper an den Mann (ja, so kann man das ruhig ausdrücken:). Jetzt scheint es ihrer extrovertierten/lebenslustigen Freundin Emerson an die "Freiheit" zu gehen. Doch Emerson hat ein große Geheimnis.

Der Teil der Ivy Chronicles hat mich damals sehr begeistert und ich war gespannt, wie es mit den 3 Mädels weitergeht. Leider konnte mich schon der 2. Band jetzt nicht mehr ganz so begeistern. Zwar ist die Figur Emerson, mit ihren kleinen und großen Problemen, sehr sympatisch geraten. Vor allem ihre kleinen Fehler machen sie zu einem Typ, den man auch selber gern kennen möchte. Aber ... Shaw!  Dieser Mann ist ja so gar nicht meins. Zum einen ist er furchtbar Dominat (nicht auf die sexy Art, sondern eher nach "ich bin der Boss und alle müssen tun was ich will"). Das fand ich in einigen der Szenen, bei Em Vorgeschichte schon etwas grenzwertig und nicht so ganz realistisch (auch wenn er zu diesem Zeitpunkt noch nichts geahnt hat). Der Charakter Shaw hat bei mir einfach im Laufe der Geschichte zu viele Punkte verloren, als das ich mit ihm wieder warm werden konnte. Selbst eine wirklich liebenswürdig chaotische und sehr sympathische Emerson konnte das nicht komplett retten.

Der Schreibstil ist wie bereits im 1. Band sehr angenehm und leicht. Doch geht die Geschichte nicht in die Tiefe der Charaktere. Einzig bei Emerson wir etwas an der Fassade gekratzt, doch Shaw wird dabei völlig außen vor gelassen.  Wozu deutet ein Autor dann Probleme an, wen er nicht darauf eingeht? vielleicht wird das ja noch Thema, wenn es im nächsten Teil dann um die 3. im Bunde geht. Ich bin mal gespannt.

Fazit: Die liebe zu den Charakteren, der in Band eins so schön zu sehen war, ging hier fast völlig ab. auch der nette leichte Schreibstil konnte nicht verhindern, das man über die platten und farblosen Charaktere (Shaw, sowie die Familie von Emerson) stolperte. Ich hatte mir doch etwas mehr von diesem Buch versprochen. Für mehr als 3 von 5 Punkten reicht es hier leider nicht.

   




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