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Montag, Februar 24, 2014

Lynn Raven - Seelenkuss

Quelle: ramdomhouse.de


Verlag:           cbt 
Format:         Broschiert, eBook
Umfang:        596 Seiten
Erschienen: 09. Dezember 2013

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Inhalt:

Eiskalte Herzen, schutzlose Seelen

Prinzessin Darejan erkennt ihre Schwester nicht wieder. Die mitfühlende Königin Seloran scheint plötzlich eiskalt geworden zu sein, und den rätselhaften Gefangenen, den sie in ihrem tiefsten Kerker versteckt, behandelt sie ungewöhnlich grausam. Angeblich sei er ein Spion der Nordreiche. Doch dann entdeckt Darejan eine schreckliche Wahrheit: Der finstere Magier Ahoren hat Besitz von Königin Selorans Körper ergriffen und baut eine Armee von Schattenkriegern auf, um das Königreich zu unterwerfen. Und plötzlich ist Darejan selbst auf der Flucht, zusammen mit dem angeblichen Spion. Er gehört dem Geheimorden der DúnAnór an, die als Einzige in der Lage sind, Ahoren zu bannen. Doch der Gefangene hat sein Gedächtnis verloren. Und zudem scheint er Darejan zu hassen. Das ungleiche Paar begibt sich auf eine Suche voller tödlicher Gefahren ... (Quelle: randomhouse.de)




Meine Meinung:

Dieses Buch zu rezensieren fällt mir ehrlich gesagt etwas schwer. Ich habe es mit drauf los schreiben versucht, mit einer Plus/Minus-Liste und der eigentlich immer funktionierenden Stichpunkt-Liste. Aber in diesem Fall hat dies mir alles nicht geholfen. Daher bin ich so langsam am verzweifeln. 
Wo liegt das Problem? Eine gute Frage. Entweder kam die Rezi immer zu negativ oder zu positiv herüber. Hört sich bescheuert an, ich weiß, aber was soll ich machen. Immerhin muss ich mit dem Ergebnis zu frieden sein und das eigene Ego kann einem manchmal echt zu Weißglut treiben. Dies ist jetzt also mein gefühlter 300. Versuch, meine Meinung zu dieses Buch/dieser Geschichte in Worte zu fassen. 

Die Geschichte beginnt mit einem Traum oder vielleicht ist es Realität? Wer weiss. Doch eigentlich beginnt die Geschichte mit einer dunklen Wolke. Diese schiebt sich über über das Königreich der Königin Seloran und über ihren Geist. Eine dunkle Vorahnung von Krieg, plötzlich verschwindene Männer und geheimnisvolle Graue Krieger bestimmen die ersten Seiten der Geschichte. Und eine überraschende Entdeckung, die das Leben von Hauptmann Refen und Prinzessin Darejan in ganz neue Bahnen lenkt. 

Am Anfang ging ich noch davon aus, das aus Darejan und Refen ein Paar wird, doch wie sehr ich mich dabei getäuscht habe, ist jetzt noch gar nicht absehr bar. Wie bei High Fantasy nötig, wurde in diesem Abschnitt viel erklärt. Es wurden Völker, Historie und auch Gesellschaftsklassen erklärt. Diese Erklärungen machten es leider schwierig bei der Stange zu bleiben. Ein Goslar und auch eine Karte am Ende des Buches hätten hier sehr geholfen. Ein Goslar zumindest gibt es auf der Seite der Autorin. Doch wenn ich lese, möchte ich nicht immerzu den Laptop nebenher laufen haben. Zumal ich das Buch viel unterwegs gelesen habe und da habe den PC nun wirklich nicht dabei.  Auch wurde viele Detail breitgetreten, die im Laufe der Geschichte überhaupt keine Bewandtnis mehr hatten. Ich konnte keinen hinweis darauf finden, das weite Bände geplant sind und eigentlich ist die Geschichte auch erzählt. Dies war am Anfang wirklich störend und zog über das ganze erste Drittel des Buches. 

Als Darejan dann Hals über Kopf fliehen musste und sich auf die Suche nach den DunAnor machte, wurde es erst spannend und von da an ging es dann auch ganz schnell. Für das erste Drittel habe ich traurige 2 Wochen benötigt, der Rest hat mich 1 Woche gekostet und das trotz viel Arbeit und Überstunden. 

Das Ende der Geschichte war überraschend romantisch, etwas was in der Geschichte bisher kaum eine Rolle spielte. Zwar gab es ein paar Szenen, doch die waren mehr Erinnerung als gegenwärtige Erlebnisse und so kam kein wirkliches Gefühl von Romantik auf. Dies hätte mich in der Geschichte allerdings auch gestört. Dafür war die Geschichte zu dunkel und zu tragisch. Der Tod war ein ständiger Begleiter der Prinzessin und des rätselhaften Gefangenen und selbst am Ende der Geschichte, kam es mir etwas fehl am Platz, aber doch gut fürs Gefühl. Sowas wie ein Hoffnungsschimmer am Horizont. 

Nun einmal zusammenfassend: Der Anfang der Geschichte war langatmig, zu detailreich und alles andere als fesselnd. Ab dem 2. Drittel wurde die Geschichte dann plötzlich interessant und immer spannender. Von Vorhersehbarkeit plötzlich keine Spur mehr. Wenn der Anfang noch etwas gestrafft werden würde und unwichtige Details weggekürzt werden, dann könnte das Buch ein Kandidat für Must Haves 2014 sein. Doch so reicht es leider nur für 3,5 von 5 Sternen.







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