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Samstag, Dezember 14, 2013

Karen Rose - Todeskind

Quelle: Droemer-Knaur

Originaltitel:      Did you miss me
Verlag:                   Knaur HC
Format:                Hardcover mit Schutzumschlag, eBook, Hörbuch
Umfang:                ca. 730 Seite
Erschienen:        1. Oktober 2013

Leseprobe:          *klick*





Inhalt:
»Hast du mich vermisst?«, stammelt der 20-jährige Ford wieder und wieder. Er liegt verwirrt im Krankenhaus. Tagelang irrte er durch verschneite Wälder, auf der Flucht vor seinen Entführern. Doch er kann sich an nichts mehr erinnern. Seine Mutter, Daphne Montgomery, ist schockiert, als sie hört, was ihr Sohn wie ein Mantra vor sich hin murmelt. Seit Jahren wird sie von quälenden Erinnerungen gepeinigt. Ausgerechnet diese Worte flüsterten die Männer, die sie selbst als Kind gefangen gehalten und missbraucht haben. Sie vertraut sich FBI-Agent Carter an, der alle Hebel in Bewegung setzt, um der attraktiven Anwältin und ihrem Sohn zu helfen. Die Wahrheit muss endlich ans Licht … (Quelle: amazon.de)

Meine Meinung:
Dieser Roman ist wieder ein typisches Karen-Rose-Roman - im positiven wie im negativen Sinne. Zuerst das positive: Dieses Buch hat 730 Seiten und trotzdem hab ich nur 3 Tage gebraucht und an 2 der Tage noch jeweils 12 h gearbeitet. Über den Schreibstil der Autorin kann ich mich also nicht beschweren. Auch die Charaktere haben mir wieder gefallen, auch wenn sie dem bekannten Muster der Autorin entsprechen, was aber nur bedeutet das sie alle man viele Altlasten mit sich rumtragen - sonst wäre es aber auch Langweilig oder?

Nun das Negative - in den letzten Büchern wurden die Geschichten immer umfangreicher an Verwicklungen und Nebengeschichten. Bisher hat das auch immer noch gut funktioniert, doch nun  hat sie den Bogen doch etwas überspannt. Dieses Buch wirkt überkonstruiert, was es am Ende etwas kompliziert macht, der Geschichte zu folgen. Zum Glück taucht dieses Problem erst zum Ende, kurz vor der Auflösung, auf. Aber immerhin blieb es dadurch spannend und ich wurde bis zum Schluss an der Nase rumgeführt. Ich hatte doch tatsächlich bis zum Schluss den falschen Vater in Verdacht - grrr.

Trotz der sehr tragischen und ernsthaften Story ist wieder ein guter Schuss Humor enthalten. Dieses ist fein verteilt und versucht nicht irgendetwas in lächerliche zu ziehen. Er wirkt einzig etwas auflockernd (am besten ist ist Inflagranti-Szene von Joseph in seinem Elternhaus).

Insgesamt ist das Buch dennoch sehr gelungen. Schön ist es, immer wieder bekannten Protagonisten zu begegnen, aber trotzdem keine klassische Reihe lesen zu müssen. Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann ganz unabhängig vom Rest der Bücher gelesen werden.  

Fazit: Wieder einmal eine fast uneingeschränkte Leseempfehlung für Karen Rose.





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