Google+ Schnuffelchens Bücher und Co: kurzer Erfahrungsbericht zum E-Stick

Montag, August 05, 2013

kurzer Erfahrungsbericht zum E-Stick



Wie wäre es ein eBook weiterverkaufen oder auch nur verleihen zu können? Geht nicht! Falsch, das geht. Bisher allerdings nur mit eBooks aus dem Bookshouse Verlag und dem Sieben Verlag.



Front des E-Sticks mit Buchcover

Jetzt fragt ihr euch sicher - Wie soll das gehen? 
Immerhin sind eBooks ja in der Regel mit einer DRM-Sicherung versehen, daher kann meine Freundin mein eBook leider nicht auf ihrem Reader lesen. Und genau dort setzt die Idee des E-Sticks an. 






Rechte-Auszug auf der Read Me-Datei des Sticks
"Die E-Book-Datei darf zum privaten Gebrauch beliebig oft auf Ihre Endgeräte (Smartphone, Tablet, PC, Notebook oder E-Reader) kopiert werden. Auch darf der E-Stick inkl. des oben genannten E-Books privat verliehen, verschenkt, getauscht oder einmalig weiterverkauft werden. Bei einem Verkauf sind alle dem E-Stick eventuell hinzugefügten Dateien zu löschen. Der E-Stick darf mit dem originalen Inhalt auch auf Plattformen wie z. B. eBay verkauft werden - eben ganz wie ein gedrucktes Buch." (Quelle: E-Stick von Bookshouse Verlag)

Rückseite mit Buchbeschreibung

Die Idee ist eigentlich total Klasse. Zum einen haben die schönen Cover endlich wieder eine Möglichkeit in Szene gesetzt zu werden, den auf den eInk-Reader sieht man halt nun mal nur Graustufen. Zum 2. kann man so auch endlich mal ein eBook verschenken, nicht nur Gutscheine.


Die Nutzung gestaltet sich dann recht einfach: E-Stick in den USB-Anschluss des Rechners und dann auf den Reader, schon kann es losgehen. Oder, falls das Buch noch nicht erschienen ist, dann gibt es einen Gutscheincode auf dem Stick, der auf der Bookshouse-Seite eingelöst werden kann. Dabei kann sich der "Beschenkte" sogar noch einmal umentscheiden und es auch für ein anderes Buch aus den beiden Verlagen entscheiden.

Zusätzlich kann der Eigentümer des Sticks auch noch seine anderen, eigenen eBooks auf der Karte speichern. Die insgesamt 4 GB bieten Platz für eine ganze Menge an Bücher, die man dann einfach im Portmonnaie mit sich führen kann. 

Von Haus/Verlag aus kann der Stick mit bis zu 10 eBooks belegt werden. Bei einem eBook auf dem Stick wird Vorn das Cover und hinten die Inhaltsangabe geliefert. Bei mindestens 2 eBooks werden beide Seiten des Sticks mit Buchcover ausgestattet. 



und da hat sich der USB-Stick versteckt

Aktuell hat die ganze Idee leider noch einen Nachteil und das sind die Kosten, den zum Preis den eBooks kommen nochmal 6,99 € für den Stick und die Versandkosten dazu. Dadurch ist es zwar ein nette Idee für Gewinnspiele und Aktionen, doch noch nicht wirklich Massen-tauglich. Dabei könnte dies die Chance für den stationären Buchhandel sein. Allerdings ginge dies nur bei einer breiten Beteiligung vieler Verlage. Die Sticks könnten auf Vorrat bei den Buchhandlungen liegen, zum Beispiel mit dem Werbeaufdruck der Buchhandlung auf einer Seite. Dann wird vor Ort das von Kunden gewünschte eBook auf den Stick gezogen und auf der Rückseite könnte dann zum Beispiel das Cover in Form von Aufklebern, welche von den Verlagen geliefert werden, verziert werden. 


Diese Idee finde ich toll. So würde mir auch meine Oma nicht nur Gutscheine, sondern auch wieder Bücher schenken können. Und das ganz ohne technische Kenntnisse oder einen heimischen PC. 


Das wäre es doch oder?









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