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Donnerstag, Dezember 13, 2012

Karen Rose - Todeskleid


 
Originaltitel: No one left to tell
Verlag:             Kraur HC
Format:           Hardcover mit Schutzumschlag, eBook, eBook
Umfang:          704 Seiten, 22 h 45 min
Erschienen:   13.11.2012
Leseprobe:     *klick*






Inhalt:
Paige Holden versucht sich gerade in Baltimore ein neues Leben auf zubauen, als sie von der Familie eines wegen Mordes verurteilten Manner um Hilfe gebeten wird. Als dann erst die Frau, anschließend die Mutter und verschiede Zeugen des Prozesses sterben, ist auch Paige und Staatsanwalt Grayson Smith nicht mehr sicher. Doch je dichter sie den dunklen Gründen für den ursprünglichen Mord kommen und um so dichter kommt der Killer ihnen. Je länger sie nachforschen und so mehr Leichen und dunkle Geheimnisse kommen zum Vorschein und irgendwann wissen Paige und Grayson überhaupt nicht mehr wem sie noch traue können.

 
(Quelle: www.droemer.de)


Meine Meinung:
Ich liebe die Romane von Karen Rose sowieso, aber dies ist der bisher Beste. Ab der ersten Seite ist die Spannung auf den höchsten Level und fällt auch bis zur letzten Seite nicht ab.

Zu Beginn der Geschichte beginnt schon mit richtig viel Blut. Und irgendwie wird es auch nicht weniger. Klasse ist, das selbst das Motive des Täters? erst fast zum Schluss rauskommt. Man bekommt eine Menge Theorien und böse Buben vorgesetzt, doch immer gibt noch einen Boss im Hintergrund. Immer wenn man glaubt, jetzt hat mans und jetzt weiß man bescheid, verpasst einem die Autorin wieder einen Haken und man fängt von Vorne an zu rätseln. Herrlich.

Als kleinen Abstrich möchte ich den Beginn der Liebesgeschichte zwischen Paige und Grayson erwähnen. Aber mal wirklich, einmal geschehen und schon ist es schehen. Naja, vielleicht fehlt mir darin auch einfach der Glaube an die Liebe auf den ersten Blick. Aber ich fand es für meine Begriffe schon ein wenig übertrieben. Dafür entwickelt sich diese Beziehung aber wirklich romantisch und humorvoll.

Dafür fand ich als Nebencharaktere Joseph, Grayson "Bruder" und auch Graysons Mutter erste Klasse. Die beiden haben bei mir immer wieder für Schmunzler gesorgt, einfach durch ihre Art.

Was mich in den Wahnsinn, aber auch positive Weise, getrieben hat, ist die Figur der Adele Scheffer. Diese tauchte immerwieder zwischendurch auf, ohne eine Verbindung zu den anderen Figuren oder Begebenheiten zu haben und erst fast am Ende erfährt man, warum sie zur Geschichte gehört und wie. Da wirklich keine Andeutungen auf ihr Verwicklungen gegeben werden, war ich echt schon am verzweifeln. Gut gemacht. Nicht istschlimmer, als wenn man von Anfang an eine Geschichte durchschaut.

Der Thrillerplot selbst ist tragisch, traurig und nicht einmal unrealistisch, da es dies ja alles schon gegeben haben soll. Diesen Aspekt der Geschichte bringt Karen Rose sachlich und klar ohne Beschönigungen oder Übertreibungen rüber, so das sich die Geschichte auch realistisch entwickeln kann.


Als endgültiges Fazit hat mich der Roman voll und ganz überzeugt. Er liest sich flüssig und in einem Rutsch (wenn man die Zeit hat) und man hat wirklich Probleme das Buch aus der Hand zu legen. Der Beste Karen Rose, den ich bisher gelesen habe.


  

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