Google+ Schnuffelchens Bücher und Co: Michael Crichton - Welt in Angst

Montag, Juli 23, 2012

Michael Crichton - Welt in Angst



Format:           Taschenbuch

Verlag:             Goldmann
erschienen:    5. Oktober 2006
Umfang:           608 Seiten







Inhalt:
Der Millionär und Lebemann George Morton kommt einer unglaublichen Verschwörung auf die Spur. Die Umweltorganisation NERF, die er mit großzügigen Spenden unterstützt, macht gemeinsame Sache mit skrupellosen Ökoterroristen. Ihr neuester Plan: Durch ein künstlich ausgelöstes Seebeben wollen sie ganz Kalifornien überfluten, um die Aufmerksamkeit der Welt auf die von NERF organisierte Klimakonferenz zu lenken. Morton setzt alles daran diesem Wahnsinn ein Ende zu bereiten, doch die Terroristen sind ihm immer einen Schritt voraus …(Quelle: www.randomhouse.de)

Meine Meinung:
Micheal Crichton ist bereits 2008 im Alter von gerade einmal 66 Jahren gestorben. Doch seine Romane stehen nach wie vor für Aktualität. Und nicht immer sprich der Autor direkt an, was er mit seinem Roman sagen will, sondern benutzt seine spannenden und packenden Geschichten um auf Probleme inzuweisen, damikt wir dies verstehen. Hier stehen wir nun in unserer Problematik "Klimawechsel" und "Unweltschutz" doch ich finde ich den Weg den der Autor genutzt hat ziemlich kontovers.

Denn im Gegensatz zu allgemeingültigen Meinung vertritt die "gute" Seite dieses Buches die Meinung, das die Vorgänge (Zunahme von Wetterphänomenen und Erderwärmung) zu einem ganz normalen Zyklus in der Entwicklung der Erde gehört und die "Schutzmaßnahmen" der Umweltschützer eher zu einer Verschlechterung als den zu einer Verbesserung führt.

Die Gegenseite die "Ökos" glauben an ihre Sache und sind bereit für die Ereichung ihrer Ziele alles in kauf zunehmen. So werden Sturmfronten und Gewitter durch moderne Hilfmittel verstärkt um möglichst viele "zivile" Opfer zu produzieren und selbst vor einem selbstproduzierten Tsunami wird nicht zurück geschreckt. Von den Opfern der Killerkommandos welche Hinternisse beseitigen sollen, einmal garnicht zu sprechen.

Diese Geschichte ist wirklich spannend , wenn auch stellenweise Vorhersehbar erzählt, wobei allerdings die Protagonisten alle ziemlich blass bleiben. Michael Crichton hat allerdings schon immer mehr Wert auf die Geschichte und seine Hintergründe gelegt, so das mich diesmal nicht überrascht oder gestört hat.

Ob man nun der Geschichte glauben kann, sei nun dahin gestellt und in eine entsprechende Diskussion werde ich mich auch sicher nicht verwickeln lassen. Ich bezeichne von daher dies als Fiktion, denn mir fehlt einfach das Hintergrundwissen um mich dazu qualifiziert äussern zu können.

Dem eigentliche Thema, auf das der Autor heraus will, kommt man erst ziemlcih zum Schluß auf die Spur. Und ich muß leider gestehen, das mir dies bisher garnicht so bewusst gewesen ist und doch fand ich die Erklärungen und Erörterungen schlüßig. Es geht darum das wissenschaftlichen Forschung nicht wirklich unabhängig sind. Den die Wissenschaftler wissen von wem ihr Geld kommt und worauf die Forschung abziehlen soll. So kommt es schnell zu unbeabsichtigten Entgegenkommen zwischen Sponsor und Forschung, auch wenn dies von forschender Seite nicht so gewollt ist. Doch die Wissenschaftler wollen ihr Forschungen fortführen und abschliessen können, doch welches Unternehmen oder welche Regierungen schiessen doch noch Geld in die Forschung, wenn sich herausstellt, das die Forschung ihren "Wünschen" zugegen läuft - KEINE. Außerdem spricht der Autor auch den Untersuchungsmethoden selbst Fadenscheinlichkeit aus. Den aus Geldmangel oder auf Bequemlichkeit wird immer weniger Feldforschung betrieben und stattdesen nur noch am Computer oder im Labor Testreihen simuliert. Diese sind jedoch in vilen Bereichen der Wissenschaft völlig unzureichend und verzerren das eigentliche Bild. Nur gibt es keine Kennzeichnungspflicht in Fachblätter oder anderen Medien, wie die veröffentlichten Daten zustande gekommen sind und können so eventuell zu völlig falschen Annahmen führen. Dieses Thema finde ich wirklich interessant und werde mich zu dieses Thematik sicher noch weiter belesen.

1 Kommentar:

  1. Kein Mensch kann zu allen Themen ein Hintergrundwissen haben. Aber es langt, wenn man über einige Dinge nachdenkt und spannend zu lesen ist der Roman allemal!

    AntwortenLöschen